Stammen wurde schon um das Jahr 1000 in Corveyer Urkunden als Stammen genannt und kommt 1429 an die Herren von Pappenheim. Das Rittergut der von Pappenheim bestim
mt Jahrhunderte hindurch die Struktur des Ortes. Es ist bis in das 20. Jahrhundert hinein Gutsbezirk.
Das Dorf war dem Gut dienbar. So musste z. B. im 16. Jahrhundert jeder Meier im Jahr acht Tage Spandienst und einen Tag Handdienst leisten, jeder Kötner 10 Tage Handdienst.
Der letzte Namensträger der Stammer Linie derer von Pappenheim fiel im 2. Weltkrieg.
Das 130 Hektar große Rittergut wurde im Rahmen der Beispielmaßnahme Trendelburg an Siedler aufgeteilt. Das ehemalige Herrenhaus ist heute zu einem Seniorenheim ausgebaut und wird als Familienbetrieb geführt.
Der überwiegende Teil der Einwohner ist als Arbeitnehmer tätig; die Arbeitsstätten sind hierbei in Hofgeismar und Kassel.
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